Das menschliche „Sexualsystem“ und sein Sexualverhalten sind wohl die am meisten erforschten Themen im Bereich der Biologie. Vieles davon ist längst Allgemeingut und eine Fülle populärwissenschaftlicher Informationen findet sich in Printmedien und im Netz.
Trotzdem sind wir Menschen immer wieder anfällig für Klischees und Vorurteile, manchmal äußerst merkwürdigen Inhalts, die uns von unterschiedlichen Seiten „serviert“ werden. Dazu gehört an erster Stelle die Pornoindustrie, aber auch Kunst und Kultur kolportieren sie immer wieder und die Verbreitung erfolgt in „wilden“ Geschichten und Stammtischgeplapper.
In unserer Vorstellung im Forum auf dieser Webseite haben wir erläutert, dass wir uns im Auftrag eines Verlags bei unserem Buchprojekt dieses Themas annehmen. Die erste Gelegenheit dazu bot sich im vorliegenden 9. Teil unserer Geschichte, die zu diesem Zeitpunkt immer noch als „Übung“ (Leseprobe) gedacht war.
Es geht dabei um die Beschaffenheit der Sexualorgane. Obwohl wir es genaugenommen alle besser wissen, wird darüber fabuliert, aufgeschnitten, gelogen und leider auch verspottet. Nicht von ungefähr können viele Therapeuten davon ein Lied singen.
Die anatomischen Details und deren statistische Einordnung haben wir zum ersten Mal von jenem Sexualmediziner erfahren, den wir in unserer Geschichte „Olaf Müller“ nennen. Angereichert mit etwas „dichterischer Freiheit“ haben wir das damals Gelernte niedergeschrieben.
Als wir den 9. Teil vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlicht haben, waren wir von der unerwartet hohen Anzahl an Rückmeldungen überrascht. Die meisten hatten zusätzliche Fragen und wollten detailliertere Informationen, weshalb wir uns schon damals entschlossen haben, die umfangreichste Studie zur Penisgröße, die bisher stattgefunden hat (2018), ausführlich in unserer Geschichte zu behandeln (siehe 87. bis 89. Teil).
Andere Leser zeigten sich persönlich in irgendeiner Form betroffen, etliche wollten Rat. Viele reflektierten auch auf ihr eigenes Verhalten, Vorurteilen entsprochen zu haben oder aufgesessen zu sein.
Alles in allem war das für uns der Beweis, dass zu solchen Themen ein gewisser „Redebedarf“ besteht. Gerne geben wir Auskunft, wenn man uns kontaktieren möchte. Andere Themen zu dem gesamten Komplex „Sexualität und Verhalten“ werden folgen.
Wenn man unsere Ausführungen nicht lesen möchte, ist es ratsam, die ersten etwa 80% der Geschichte einfach zu überspringen.
In diesem Sinne, viele Grüße und ein schönes Wochenende
vom Kanzler und seiner Ehefrau
von Gast, 22.03.2025 18:10 Uhr